Trauerbegleitung

In einer akuten Trauerphase biete ich Ihnen schnelle und professionelle Trauerbegleitung an!

Eine Terminvereinbarung ist sofort und unbürokratisch möglich

Beraterin in Krisen, Leid und Trauer

Wer braucht eine Trauerbegleitung?

 

65% aller Trauernden brauchen keine professionelle Unterstützung!

Trauer und Freude begleiten uns ein ganzes Leben. Wie man Trauer empfindet oder Freude spürt ist eine angeborene, sehr individuelle emotionale Reaktion auf schmerzhafte oder schöne Erfahrungen. Die Qualität des Schmerzes oder der Freude ändern sich mit der Zeit.

Wie der Einzelne auf einen Verlust reagiert, kann nicht vorausgesagt werden. Wichtig ist nur, es gibt keine Normen, keine vorgeschriebene Zeiten, wie lange Trauer noch normal oder pathologisch ist. Es ist an der Zeit mit den Mythen in der Trauerarbeit aufzuräumen.

Trauer ist ein Prozess, der hin und her pendelt. Mal überwiegt der Verlust so schmerzlich, dass ein Weiterleben nicht mehr möglich scheint, mal ist die Trauer wieder auf die Gegenwart fokussiert. Man spricht von einem dualen Trauerprozess, in dem sowohl verlust- als auch wiederherstellungsorientierte Phasen abwechseln.

 

Je akuter der Verlust eingetreten ist, desto massiver wird der Hinterbliebene aus seinem Gleichgewicht geworfen. Verlust eines Menschen durch Unfall, Suizid oder auch Krankheit, die aktuell nicht heilbar ist, wie zum Beispiel bei dem Corona-Virus, ist erschwerte Trauer, die dringend eine professionelle Begleitung braucht, damit nicht Langzeitfolgen, wie zum Beispiel eine Depression, entstehen.

 

Bei der erschwerten Trauer handelt es sich um eine Krisenintervention durch eine/n Trauerbegleiter/in, bei der präventiven Trauer um eine kontinuierliche Begleitung von Angehörigen, um mit ihnen gemeinsam den Abschied von einem geliebten Menschen zu begleiten. Die Therapie bei beiden Formen ist empathisches, respektvolles Zuhören und ein behutsames Hinführen in ein wieder sinnhaftes Leben auch ohne den Verstorbenen.

Weiterleben trotz schwerer Trauer
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Zahlen die gesetzlichen Krankenkassen eine Trauerbegleitung?

Trauerbegleitung wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, bei den privaten Krankenkassen kann die Leistung in der Regel über Psychotherapie abgerechnet werden. Da es sich bei der Trauerbegleitung eher um eine Krisenintervention handelt, sind die Therapiestunden meist auf maximal 10 begrenzt.

 

Trauerbegleitung bieten auch kirchliche Einrichtungen an. Es gibt Selbsthilfegruppen für verwaiste Eltern oder Betroffene, die einen Angehörigen durch Suizid verloren haben. Dabei handelt es sich immer um Gruppenarbeit. Nicht jeder Betroffene ist jedoch in der Lage, in der akuten Phase diese Hilfen anzunehmen.

 

Ärztliche Krisenintervention nach einem Verlust und auch die Vorbereitung auf den drohenden Abschied gehören in die Hände eines erfahrenen Psychotherapeuten mit der zusätzlichen Qualifikation zur Trauerbegleitung. Krisenintervention und Hilfe durch Selbsthilfe sind zwei verschieden Ansätze der Begleitung mit unterschiedlichem Zeitfenster.

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